{"id":114,"date":"2013-12-11T14:41:32","date_gmt":"2013-12-11T13:41:32","guid":{"rendered":"http:\/\/celcia.bplaced.net\/wordpress\/?page_id=114"},"modified":"2013-12-11T14:41:32","modified_gmt":"2013-12-11T13:41:32","slug":"die-dunkle-epoche","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/ladyfu.bplaced.net\/wordpress\/?page_id=114","title":{"rendered":"Die dunkle Epoche"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: small;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-111\" alt=\"Die dunkle Epoche\" src=\"http:\/\/celcia.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/dunkle-epoche.jpg\" width=\"500\" height=\"175\" \/><\/span><em>Der Anbeginn der dunklen Epoche liegt nun schon eine Weile zur\u00fcck, aber noch immer h\u00e4lt das Grauen an. Im Folgenden finden sich daher s\u00e4mtliche, zur dunklen Epoche geh\u00f6rigen Ereignisse, um einen weit reichenden \u00dcberblick zu verschaffen. Es ist noch nicht vorbei. Der Ausgang ist noch nicht gekl\u00e4rt. Das Schicksal spielt &#8230;<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Sie trat bis an den Thron heran und beugte ihr Knie. Schon vor Wochen hatte sie ihre Heimat erreicht und ihren Vorschlag unterbreitet. Er kam gut an, man zeigte sich begeistert. Nat\u00fcrlich verriet sie niemandem, dass die Ideen f\u00fcr solch weitreichende Pl\u00e4ne nicht von ihr pers\u00f6nlich stammten. Ihr rassenbezogener Stolz verhinderte es, von dem Geist zu erz\u00e4hlen, der ihren K\u00f6rper als Wirt nutzte. Dieser Geist gab sich damit zufrieden, dass sie zun\u00e4chst den Ruhm erntete. Seine Zeit w\u00fcrde wieder kommen. Geduld hie\u00df das Zauberwort.<\/em><br \/>\n<em>Eine andere Zeit k\u00fcndigte sich soeben an, da man ihr erlaubte, sich zu erheben, und den Befehl aussprach: &#8222;Es ist soweit. Unser St\u00fctzpunkt steht, ich erhielt Nachricht. Entsendet die Flotten und lasst sie uns den Weg bereiten.&#8220;<\/em><br \/>\n<em>&#8222;Ja, Herr&#8220;, antwortete sie, kehrte ihm mit einem Schwung ihres schwarzen Umhangs den R\u00fccken und marschierte aus dem Thronsaal. Ihre Schritte hallten Unheil verk\u00fcndend.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">So begann. So erhob sich eine neue \u00c4ra, um in die Celcianische Geschichte einzugehen. Es war der Beginn der dunklen Epoche, als schwarze Segel am Horizont erschienen und sich wie ein aufb\u00e4umendes Sturmgewitter vor den Himmel legten.<br \/>\nViele Schiffe waren es und keines gab Aufschluss \u00fcber die Zugeh\u00f6rigkeit, denn kein Symbol war auf den schwarzen Flaggen zu sehen, keine Namen fand man am schwarz gestrichenen Schiffsrumpf. Sie erreichten das Mondmeer, ohne zun\u00e4chst ein Ziel in ihrem Kurs erkennbar machen zu lassen. Weder lief man in der Bucht von Kad Harat ein, noch steuerte man Andunie oder Sarma an. Nein, die dunklen Schiffe umfuhren die Insel Belfa r\u00fcckseitig, doch s\u00fcdlicher wurde die gesamte Flotte nicht gesehen &#8211; vorerst.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch die Angriffe sollten noch kommen. Nicht nur Sarma stand unter Belagerung, auch die kleine Zwergensiedlung Rugta im Reich der Dunsth\u00fcgel musste sich pl\u00f6tzlich und wie aus dem Nichts feindlichen Reihen gegen\u00fcber sehen.<br \/>\nSarma wurde jedoch nicht von Seeseite aus attackiert. Nein, aus der W\u00fcste kamen sie, die dunklen V\u00f6lker. Orks, Dunkelelfen und Goblins erreichten die stadtmauern und namen die W\u00fcstenperle schnell ein. Die Schiffe aber waren weitergezogen, weiter nach S\u00fcden. B\u00fcndnisse schmieden, das war der Plan. Die Piraten sollten ein Teil der dunklen Epoche werden und zwar keiner, f\u00fcr den Unterjochung bestimmt war. \u00c4hnliches galt f\u00fcr das K\u00f6nigreich Grandessa.<br \/>\nSarma musste sich fortan unter der Herrschaft des Dunkelelfen Ach&#8217;Ray Da&#8217;rion beugen, der das einfache Volk weitestgehend in Frieden lie\u00df, solange man nicht aufbegehrte. Adel und Regierung hielt man sich als Sklaven, so lange sie die Folterungen \u00fcberlebten.<br \/>\nVon den W\u00fcstendieben, die wie vom Sandboden verschluckt schienen, wusste er allerdings nichts.Doch warum sich mit Geschichten um geheimnisvolles W\u00fcstenpack herumschlagen? Es gab f\u00fcr den Dunkelelfen weitaus wichtigere Neuigkeiten. N\u00e4mlich jene zu den B\u00fcndnissen mit den Piratengemeinschaften. Sein Volksgenosse, der Faldorpriester Kelalast Sen hatte es zumindest geschafft, abgesehen von der furchtlosen Cattie alle seefahrenden Raubeine f\u00fcr sich zu gewinnen. Mit dunklen Kaperbriefen befuhren die Piraten nun celcianische Meere und griffen jeden an, der nicht sofort und durch die schwarzen M\u00fcnzen des dunklen Volkes als Verb\u00fcndeter erkannt werden konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Derweil machte sich ein Heerwurm aus Dunkelelfen, Orks, Goblins, versklavten Rugtaner Zwergen und verb\u00fcndeten grandessarischen Soldaten auf den Weg, den \u00f6stlichen Urwald Kapayu zu erreichen. Von dort ging es hinaus in die Stille Ebene und nun wurde Andunie Fokus der Aufmerksamkeit. Die Armee teilte sich auf, der kleinere Rest widmete sich der Hafenstadt, die unter dem Ansturm der Belagerung fiel. Land- und Seeseite konnte sie mit den weniger erfahreneren Soldaten nicht standhalten, denn auch von Belfa aus hatte man wieder schwarze Schiffe entsandt.<br \/>\nDieses Mal gingen die dunklen V\u00f6lker mit mehr Brutalit\u00e4t vor. Keine Gefangenen. Wer Widerstand leistet wird eine Opfergabe an Faldor und so t\u00fcrmen sich die Leichenberge in den Stra\u00dfen der einst so sch\u00f6nen Stadt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Warum aber bekam die celcianische Hauptstadt nichts davon mit? Die Antwort ist simpel, denn in Pelgar fand das gro\u00dfe Turnier statt. Es sollte ein Ereignis werden, das die Bewohner nicht so schnell vergessen w\u00fcrden. Leider nicht im positiven Sinne. Von einem der Turnierteilnehmer &#8211; dem morgerianischen Nekromanten Stygmar durch einen Untotenangriff w\u00e4hrend der Preisverleihung abgelenkt, bemerkte Pelgar nicht die Horden, welche sich am Fu\u00df des Drachengebirges f\u00fcr den Beginn einer auszehrenden Belagerung sammelten. Versorgt durch die versklavten Fischer des Dorfes am Ilfar setzte sich die dunkle Armee in der Stillen Ebene fest und schickte ihre schlimmsten K\u00e4mpfer Richtung Hauptstadt, darunter auch ein durch Magie erhobener Knochendrache. Und als w\u00e4re dies noch nicht alles, wagten sich auch einige Sumpfechsen aus dem Mashmoor heraus. Sie boten eine unerwartete Unterst\u00fctzung f\u00fcr das dunkle Volk.<br \/>\n<a href=\"#Top\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"nach oben\" src=\"http:\/\/celcia.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/pfeil_hoch.png\" width=\"30\" height=\"30\" align=\"right\" \/><\/a><br \/>\nDie ben\u00f6tigten sie auch, wenngleich sich ihre Armee durch gefallene Feinde nur stetig vergr\u00f6\u00dferte. Genug Nekromanten beschworen die Gefallenen wieder. Untote k\u00e4mpfen mit in den Reihen und das pelgarische Volk schwankt zwischen Panik, Verzweiflung, sowie einem Aufstand, denn vom pelgarischen Hohen Rat h\u00f6rt und sieht man nichts.<br \/>\nDaf\u00fcr wurden fliegende Pferde gesichtet. Pegasi eroberten den Himmel, woher auch immer sie kamen. Sie lieferten sich mit dem Knochendrachen einen erbitterten Kampf und siegten. Der Knochendrache war geschlagen, st\u00fcrzte mit verheerender Wirkung auf Pelgar hinab.<br \/>\nDie dunkle Armee schien trotzdem nicht kleiner zu werden. Vom eroberten Kosral aus und \u00fcber die Schiffe, die von der Toten Ebene her st\u00e4ndig Nachschub lieferten, versorgt, zog sich die Belagerung in elende L\u00e4nge.<br \/>\nDoch einen Erfolg konnte Pelgar f\u00fcr sich verzeichnen. Wenigen ihrer Bewohner als die &#8222;Bruderschaft des Lichts&#8220; bekannten K\u00e4mpfern gelang es, mit einer Zahl Fl\u00fcchtlingen zu entkommen und von hinten das Armeelager aufzumischen. Bedauerlicherweise zu klein, um sich der Streitmacht vollends in den Weg zu stellen, zerstreuten sie sich wieder. Die Fl\u00fcchtlinge suchten im Eldoras Schutz &#8230; und wurden zu den Gejagten der dunklen V\u00f6lker.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es war nicht der Verdienst der dunklen V\u00f6lker, aber das k\u00fcmmerte in den Reihen der dunklen Armee niemanden. Pelgar war gefallen. Wie aus dem Nichts tauchte pl\u00f6tzlich dieses gewaltige Wesen auf, das dem Knochendrachen des Wegbereiters der Toten in nichts nachstand. Es war nicht ganz Schlange und auch nicht ganz Drache. Blau und wei\u00df, wie in Kristall eingeschlossenes Wasser, schimmerte der schier endlose Leib dieser Bestie, die sich zun\u00e4chst auf einem der T\u00fcrme links und rechts des Stadttores der celcianischen Hauptstadt niedergelassen hatte. Bis dahin dachten beide Seiten &#8211; Pelgarer wie dunkle V\u00f6lker &#8211; dieses Wesen geh\u00f6re zur jeweils anderen Partei. Dann erhob sich der Schlangendrache und entschied sich f\u00fcr eine der beiden Seiten. F\u00fcr Morgeria.<br \/>\nSein Odem, kalt wie das Eisreich, legte sich wie Raureif auf die Innenseite des Tores, das dem Wesen bisher trotz aller Gewalt standgehalten hatte. Die gefrierende Oberfl\u00e4che jedoch machte es br\u00fcchig. Unter explosionsartigem Krach zerbarst die Pforte Pelgars. Tr\u00fcmmer flogen nach allen Seiten fort, verletzten und t\u00f6teten Einheiten beider Armeen. Die Pelgarer versuchten zu retten, was noch zu retten war. Letzte Tapfere stellten sich erhobenen Schwertes vor des gewaltige Loch, das im Tor entstanden war. Sie wurden kurzerhand von Orks und Dunkelelfen niedergemetzelt. Was sich der dunklen Armee in den Weg stellte, galt ohnehin nur noch als letzte Bastion der Hauptstadt. Viel zu stark hatte man intern unter den Angriffen der Untoten gelitten und die K\u00e4mpfe hielten weiterhin an.<br \/>\nEs gab niemanden mehr, der diese Stadt retten konnte. Die Paladine des Kommandant Carmara &#8211; tot oder spurlos verschwunden. Der Hohe Rat &#8211; vernichtet. Wer nun nicht sterben wollte, musste sich binnen k\u00fcrzester Zeit ergeben. Frauen und Kinder wurden gesch\u00e4ndet, Ehem\u00e4nner vor den Augen der Liebsten zum Spa\u00df abgeschlachtet. Die Dunkelelfen zeigten nur Gnade, wenn ihnen der Sinn nach menschlichen Sklaven stand. Jeder, der potenziell ein K\u00e4mpfer darstellen konnte, musste mit einer raschen, aber qualvollen Hinrichtung rechnen. Die dunkle Armee st\u00fcrmte Pelgar. Und noch in derselben Stunde sah man die steinernen Abbilder gro\u00dfer Helden in der gleichnamigen Halle fallen. &#8222;Errichtet eine Faldor-Statue oder sterbt bei unserer Massenhinrichtung zur Ankunft eures neuen alleinigen Herrschers! Er wird kommen und er wird von Pelgar aus regieren. Die \u00c4ra der dunklen V\u00f6lker ist angebrochen!&#8220;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"#Top\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"nach oben\" src=\"http:\/\/celcia.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/pfeil_hoch.png\" width=\"30\" height=\"30\" align=\"right\" \/><\/a><em>Er legte den magischen Spiegel beiseite. Er besa\u00df derer drei. Stygmar, sein auf das pelgarische Turnier eingeschleuster Nekromant, war der letzte, der sich mit ihm unterhalten hatte. Seine Nachricht h\u00e4tte nicht glanzvoller sein k\u00f6nnen. Der dunkle Herrscher l\u00e4chelte, er tanzte durch seine Gem\u00e4cher! Es war fast noch unheimlicher, ihn so zu sehen, als wenn er jemanden aus Langeweile umbringen lie\u00df. Andunie gefallen, Pelgar gefallen. Man erwartete ihn in der neuen, von Dunkelelfen eroberten Hauptstadt. Er w\u00fcrde den Stein schwarz f\u00e4rben und Morgerias Banner an den Mauern aufh\u00e4ngen lassen. Wie viele Sklaven er t\u00e4glich wohl hinrichten lie\u00df?<\/em><br \/>\n<em>Mit bester Laune betrat der Dunkelelf sein Ankleidezimmer. Ein R\u00fcstung aus geschw\u00e4rztem Metall mit purpur schimmernden Amethysten und blutroten Rubinen als Fassungen wartete auf ihn. Daneben ruhte die Onyxkrone mit kleinen Fledermaussch\u00e4deln in jeder der f\u00fcnf Zacken. Sein Symbol absoluter Herrschaft. Mit ihr auf dem Haupt und einem Teil der morgerianischen Bev\u00f6lkerung als Gefolge w\u00fcrde er die Tote Ebene durchqueren, das Drachengebirge hinter sich bringen und seinen neuen Regierungssitz in Pelgar einnehmen. Das schwarze Pelgar. Es gel\u00fcstete ihn danach, den Triumphmarsch anzutreten.<\/em><br \/>\n<em>Er wandte sich um. Sein Blick fiel auf die T\u00fcr, in der nun eine Dunkelelfe stand und sich loyal verneigte. Er nickte. Sie w\u00fcrde zur\u00fcckbleiben, um ihn in Morgeria zu vertreten. Sie war ihm schon immer eine treue Untergebene gewesen. Myra Zhai l\u00e4chelte dem\u00fctig. Auch sie hatte heute, an diesem f\u00fcr Menschen und Waldelfen schw\u00e4rzesten Tag der Geschichte, ihr Ziel erreicht. Was f\u00fcr eine morgerianische Herrscherin sie nur abg\u00e4be!<\/em><br \/>\n<em>Stunden sp\u00e4ter zog der dunkle Hofstaat mit seinem Herrscher aus Morgeria ab f\u00fcr eine Reise \u00fcber das Gebirge.<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a title=\"Die Chronistin\" href=\"http:\/\/celcia.bplaced.net\/wordpress\/aktuelles-rund-um-celcia\/die-chronistin\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-280\" alt=\"Zur\u00fcck\" src=\"http:\/\/celcia.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/zurueck.jpg\" width=\"100\" height=\"40\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anbeginn der dunklen Epoche liegt nun schon eine Weile zur\u00fcck, aber noch immer h\u00e4lt das Grauen an. Im Folgenden finden sich daher s\u00e4mtliche, zur dunklen Epoche geh\u00f6rigen Ereignisse, um einen weit reichenden \u00dcberblick zu verschaffen. Es ist noch nicht vorbei. Der Ausgang ist noch nicht gekl\u00e4rt. 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